Archiv für Februar 2014

Willkommen im heißen Frühling

Im Frühling ist im Münsterland wieder einiges Los. Daher geben wir euch ein paar nette Veranstaltungstipps an denen Ihr euch beteiligen könnt. Nebenbei ein herrliches Frühlingslied…

01.03. 20:00 – Abschiedsparty – Club Courage – Münster – Friedensstr. 42
Neun Jahre lang wurde im Club Courage Politik gemacht, diskutiert gefeiert, geplant und gemacht. Nun läuft das Projekt aus. Das geht natürlich nicht ohne eine ordentliche Abschiedparty.
Weitere infos: Club Courage

06.03. 19:00 – Mobivortrag – Jugendcafe „Tib“ – Emsdetten – Rheinerstr. 28

Mobivortrag über die kommende Demonstration „Solidarität ist eine Waffe – Stoppt die Ausbeutung der Arbeiter_innen in der Fleischbranche“ Neben neunen Updates zur Demo gibt es ein wenig Input zur Situation der prekären Menschen an der Taubenstraße in Emsdetten. Später ist Platz eingeplant für Fragen an die Menschend es Offenen Antirasstischen Treffen Emsdetten.

Weitere Infos hier: [OAT]

14.03. 20:00 – Antifakneipe „Pien Kabache“ Don Quichote Nieberdingstr. 8 Münster
Zum fünften Mal startet die Antifakneipe „Pien Kabache“. Ort der gepflegten Eskalation wird dieses Mal das „Don Quichote“ sein. Neben Musik aus der Dose gibt es natürlich wieder ein geheimes Special für den Abend. Also seit gespannt und kommt vorbei.

Weitere Infos: hier

15.03. 15:00 – Solidemo „Solidarität ist eine Waffe“ Emsdetten Bahnhofsplatz

In Emsdetten an der Taubenstraße leben Menschen aus Osteurope, die mit falschen Versprechungen und unzer Ausnutzung ihrer prekären lebensverhältnisse hierhin gelockt worden sind. Das [OAT] und die Bleiberechtsgruppe aus Emsdetten laden ein zu einer Solidaritätsdemo durch die Stadt.

Facebookveranstaltung

Demoinfos, Mobimaterial, Hintergrundinfos gibt es hier:
[OAT] und hier: Bleiberechtsgruppe Emsdetten

20.03 15.30 – Demonstration gegen die Abschiebung von Flüchtlingen – Osnabrück Au­gust-​Be­bel-​Platz 1
In Osnabrück sollen in den nächsten Wochen 80 Flüchtlinge in verschiedene EU Länder abgeschoben werden.
Am 11.03 konnte eine erste Abschiebung erfolgreich verhindert werden.
Unter dem Motto Abschiebung stoppen wollen Flüchtlinge und Unterstützer nun gemeinsam gegen die geplanten Abschiebungen demonstrieren
weitere Infos hier und hier

22.03. 11:00 – Gegenproteste zu den 1000 Kreuzemarsch – Bremer Platz

In Münster marschiert ein kruder Huafen aus christlichen Fundamentalist_innen, rechtskonservativen, Nationalist_innen und Abtreibungsgegner_innen auf.
Seit einingen jahren formiert sich dagegen Widerstand und will mit einer feministischen Demo und anschließenden Gegenprotesten Akzente setzen.
Aus Emsdetten bietet das [OAT] eine gemeinsame Anreise um 09:50 am Bahnhof an.
Weitere Infos: Bündnis gegen 1000 Kreuze

29.03. 14:00 – Demo gegen rechte Gewalt – HBF – Dortmund

Morde, rassistische Übergriffe und massive rechte Propaganda sind Dinge die sich in Dortmund bahnen brechen. NSU , der Nationalen Widerstand, die Skinfront-Dortmund Dorstfeld und staatliche Behörden, die angestrengt wegsahen ermögchlichten sie derartige Ereignisse.Jährlich gibt es eine antifaschsitische Demonstration um an die vielen opfer rechter Gewalt in Dortmund zu gedenken. Dieses Jahr startet die Kampagne mit dem Motto: „Errinern heißt kämpfen“.

Weitere Infos: hier

04.04. 19:00 – Antifa Infoparty 3 – Kesselhaus Greven – Friedrich-Ebertstr. 3

Zum dritten Mal findet dieses Jahr die Antifainfoparty in Greven statt. Ab 19:00 Uhr begiint ein interessanter Vortrag über „Hip-Hop in der rechten Szene“. Danach wird euch ein breites Musikalisches Programm geboten. Neben „Refpolk + Filou“ (Hip-Hop) treten „Grenzwert“ + „13 House“ (Skapunk/Hip-Hop) und „Kommando Zurück“ (Elektropunk) auf.

Weitere infos hier: Antifainfoparty

17.04.2014 20:00 – „Baracke“ – Scharnhorstr.100 – Münster

Die Autonome Antifa Rheine lädt zu einem Solikonzert in die Baracke ein. Neben der Wavepunkband „The Bloodtypes“ spielt die Hardcoregruppe „Oerk“. Der Gewinn kommt natürlich einen guten zweck zugute und fließt komplett in die Anwaltskosten die im Zuge der Großdemonstration am 21.12.2013 in Hamburg anfallen.

Weitere Infos: Autonome Antifa Rheine

Feministische Inhalte auf die Straße tragen

„Jedes Jahr lau­fen fun­da­men­ta­lis­ti­sche Christ*innen durch Müns­ter. Mit wei­ßen Holz­kreu­zen be­waff­net beten sie gegen Schwan­ger­schafts­ab­brü­che, Ver­hü­tung, Sex vor der Ehe, Ho­mo­se­xua­li­tät und wo­ge­gen Men­schen fun­da­men­ta­lis­ti­scher Aus­rich­tung sonst noch so sind. Die­ser von „eu­ro­pro­li­fe“ or­ga­ni­sier­te Ge­bets­zug fin­det die­ses Jahr am 22. März statt. Auf den ers­ten Blick mag der Ge­bets­zug den Ein­druck einer skur­ri­len Ver­an­stal­tung er­we­cken. Die Kreu­ze­trä­ger*innen er­schei­nen man­chen als ge­sell­schaft­lich nicht ernst zu neh­men­de Min­der­heit. Tat­säch­lich ist die Be­we­gung, die hin­ter Ver­an­stal­tun­gen wie „1000 Kreu­ze für das Leben“ steht, aber keine ex­tre­me und iso­lier­te Rand­er­schei­nung, son­dern Teil einer brei­te­ren ge­sell­schaft­li­chen Ent­wick­lung. Die an­ti­eman­zi­pa­to­ri­schen und re­ak­tio­nä­ren In­hal­te, für die die Kreuz­trä­ger*innen auf die Stra­ße gehen, fin­den sich in ähn­li­cher Weise auch im ge­sell­schaft­li­chen und po­li­ti­schen Main­stream, in den so­ge­nann­ten bür­ger­li­chen Par­tei­en und zum Teil auch in der ex­tre­men Rech­ten.
Seit 2009 or­ga­ni­siert sich des­halb ent­schie­de­ner Wi­der­stand gegen den „1000-​Kreu­ze-​Marsch“. Mit ver­schie­de­nen Ak­ti­ons­for­men wird der Ge­bets­zug kri­tisch und laut­stark be­glei­tet und so ent­schlos­sen gegen die re­ak­tio­nä­re Ideo­lo­gie der Christ*innen pro­tes­tiert. Im letz­ten Jahr gab es erst­mals eine große und kraft­vol­le De­mons­tra­ti­on des Bünd­nis­ses „Gegen 1000 Kreu­ze“, die den In­hal­ten der christ­li­chen Fun­da­men­ta­list*innen ei­ge­ne fe­mi­nis­ti­sche und eman­zi­pa­to­ri­sche Po­si­tio­nen durch An­eig­nung des öf­fent­li­chen Raums ent­ge­gen­set­zen konn­te. „

Die feministische Demonstration startet am 22.03. um 11:00 Uhr am Bremer Platz am Bahnhof in Münster. Im Anschluss wird es Proteste gegen den Marsch der reaktionären Christ_innen geben. Kommt vorbei, seid laut und kreativ, damit wir den Abtreibungsgegner_innen mal wieder kräftig in die Suppe spucken können.

Ganzer Aufruf und Infos: hier

Dem Mythos Dresden ein Ende setzen

Wieder mal mobilisieren Nazis und Geschichtsrevisionist_innen im Februar nach Dresden. Nachdem „europas größter Neonaziaufmarsch“ in den Jahren 2010 und 2011 von tausenden Antifaschist_innen durch ein Blockadekonzept verhindert wurde und es gelang bürgerlichen und linksradikalen Protest miteinander zu verknüpfen, versank das Projekt des rechten Großaufmarsches in der Versenkung. In den Folgejahren gab es ind er rechtsradikalen Szene starke Disskusionen um das Event und es gelang ihnen nur noch kleine, überwiegend lokal besuchte Naziaufmärsche unter der Woche teilweise durchzuführen.
An diese Erfolge antifaschistischer Aggitation soll dieses Jahr angeknüpft werden um den Mythos Dresden endlich den Finalen Schlag zugeben.

Weitere Infos: hier